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Marienthaler Str. 164, 08060 Zwickau

Oktober 14, 2018 | 14:00
ESV Lok Zwickau
Tore
2
4
FV Blau-Weiß Stahl Freital

 

Stahl im Landespokalachtelfinale

In der 3. Pokalrunde ging es auf Reisen zu den Eisenbahnern von Lok Zwickau, welche aktuell den 4. Platz in der Landesklasse West belegen. Die Partie fand auf einem Rasenplatz statt, welcher, den trockenen Witterungsverhältnissen geschuldet, schon sehr lange keinen Tropfen Wasser mehr gesehen hatte und hart wie Beton war.

Unsere Stahlelf versuchte trotzdem, den Ball laufen zu lassen, um so gegen die Gastgeber spielerisch ein Übergewicht herzustellen, doch ehe man sich an die Platzverhältnisse gewöhnen konnten, stand es bereits 1:0 (9.). Eine Flanke von links und Neuper brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten. Stahl versuchte weiter, spielerisch Lösungen zu finden, was sich auf dem holprigen Boden jedoch äußerst schwierig gestaltete. So war es eine Einzelaktion, die das gewünschte Erfolgserlebnis brachte: Ruß schnappte sich halblinks den Ball, schüttelte seinen Gegenspieler ab und schloss aus der Distanz zum 1:1 ins Zwickauer Tor ab (33.).

In der Halbzeit wurde das Konzept für dieses Spiel von Trainer Wagner ad acta gelegt und die Parole Kick and Rush ausgegeben, da ans Fussballspielen bei diesen Bodenverhältnissen nicht zu denken war. Mit der ersten halbwegs gefährlichen Aktion führten jedoch erneut die Gastgeber, da die Kette der Gäste bei einem Steilpass ungeordnet stand und Kretschmar bei seinem anschließenden Alleingang vor Beer die Nerven behielt (55.). Dass dies noch nicht die Entscheidung sein sollte, konnte man in der Folgezeit erahnen. Minütlich kamen die Gäste besser ins Spiel. Als Reichel einen vom Zwickauer Torhüter zu kurz abgewehrten Schuss zum 2:2 über die Torlinie beförderte (63.), stand der Weg ins Achtelfinale wieder weit offen. Jetzt war es nur eine Frage der Zeit, wann eine der vielen Tormöglichkeiten genutzt werden würde, doch weder ein Lattentreffer nach Kopfball von Treuner, selbiger allein vorm Tor, noch Laspe per Foulstrafstoss (85.) schafften es in der regulären Spielzeit.

Es ging also in die...

Über das Spiel

 

Heimsieg gegen Possendorf

Am dritten Spieltag der Landesklasse Mitte feierte unsere 1. Männermannschaft nach spielfreiem Saisonauftakt den zweiten Dreier in Folge und wahrte damit seine weiße Weste. 4:1 hieß es am Ende im Heimspiel gegen die SG Empor Possendorf. Tino König (32. Minute), Maurice Reichel (48.) und Philip Weidauer (89., 90.+1) trafen für die Gastgeber. Auf der Gegenseite hatte Empors René Schmidt zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzt (68.) und damit für Spannung gesorgt.

Vor dem Spiel gab es eine herzliche Begrüßung der beiden Trainer Jens Wagner und Volker Schlicke. "Ich habe mich echt auf das Wiedersehen mit Volker und vielen meiner ehemaligen Schützlinge gefreut.", berichtete Wagner. "Mit Volker, dem ich in Possendorf alles Gute wünsche, verbindet mich seit vielen Jahren eine Freundschaft, die wir am Samstag mal für 90 Minuten ausblenden mussten."

Wie zu erwarten spielten die Possendorfer aus einer kompakten Abwehr heraus und suchten den Erfolg über Konter und Standards. Stahl agierte vor der Pause zu langsam und konnte lediglich zweimal für echte Gefahr sorgen. Bertholds Eingabe nutzte König zu einem Volleyschuss ins Netz. "Endlich mal ein schnell vorgetragener Spielzug.", applaudierte Wagner an der Seitenlinie. Kurz vor der Pause verzeichnete Ex-DSC-Spieler Alexander Preißiger die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, doch seinen Kopfball wehrte Empors Keeper Sebastian Hoffmeister mit dem Fuß ab.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Freitaler das Tempo im Aufbauspiel und kamen schnell zum 2:0, nachdem Reichel nach einer Linkseingabe von Liebmann freistehend das Leder einschieben konnte. Auch danach blieb Stahl am Drücker, aber Weidauer, Zimmermann und König nutzten ihre Gelegenheiten nicht. Besser machte es bei den Gästen René Schmidt, als er das zögerliche Herauslaufen von Torhüter Steffen Beer mit dem Anschlusstreffer bestrafte. Plötzlich bekamen die Possendorfer Oberwasser. Glück für die Gastgeber, dass Kapitän Mario Becker, der eingewechselte Philipp Kahlert sowie René und Erik Schmidt ihre Chancen zum Ausgleich nicht nutzten. So avancierte der junge Weidauer mit zwei späten Toren zum Matchwinner für Stahl.  Bemerkenswert, wie Eric Zimmermann vor dem 4:1 auf den eigenen Treffer verzichtete und den Ball uneigennützig zu Weidauer ablegte.

 

Stahl Freital: Beer - Liebmann, Tiede, Laspe, Baumgarth - Preißiger, König (73. Albert), Berthold (46. Boros), Reichel (61. Rehn) - P. Weidauer, Zimmermann

 

Tore: 1:0 König (32.), 2:0 Reichel (48.), 2:1 R. Schmidt (68.), 3:1, 4:1 P. Weidauer (89.,90.+1)

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